Änderung der Domlager, zur Sturzkorrektur an der Vorderachse
Serienmäßig haben die Domlager der Vorderachse im unteren Bereich einen Durchmesser von ca. 85mm und sitzen mittig in der 91mm Bohrung des Radkastens.
Mittels eines entsprechenden Werkzeugs kann das Stützlager etwas kleiner gepresst werden, um so Spielraum für ein Versetzen zu schaffen. Als Presswerkzeug eignen sich „Vorschweißflansche“ aus dem Rohrleitungsbau, in der Abmessung DN80 PN16. Im ersten Schritt kann man damit das Lager auf den Durchmesser von 82,5mm stauchen, siehe folgende Schnittskizze:

Die Oberflächen / Gleitflächen sind dazu gut einzufetten, dann die Flansche mittels passender M16 Schrauben gleichmäßig bis zum anliegen zusammenziehen. Um den Durchmesser weiter zu verringern, nimmt man einen Blindflansch DN80 und dreht ihn auf das gewünschte Maß aus: bewährt hat sich, die eine Seite auf 80mm und die andere auf das Endmaß 78mm auszuarbeiten.
In zwei Durchgängen (gut einfetten!) kann damit das Domlager auf das endgültige Maß gebracht werden. Die neuen Bohrungen für die Befestigungsbolzen können bei einer Probemontage am Fahrzeug angezeichnet werden, in meinem Fall konnte ich das Lager um 6,5mm zur Fahrzeugmitte versetzen. Denkbar ist auch, statt dem Sturz den Nachlauf zu verändern, falls gewünscht. Ratsam ist es, den innen überstehenden Rand des Stützlagers etwas zuzuschneiden.
Fertig montiert ergibt sich so eine Veränderung des Radsturzes um etwa 2/3 Grad Richtung negativ:
Hier noch die für das Werkzeug verwendeten Teile:
Vorschweißflansch DN 80/PN16
Blindflansch DN80/PN16

Die Oberflächen / Gleitflächen sind dazu gut einzufetten, dann die Flansche mittels passender M16 Schrauben gleichmäßig bis zum anliegen zusammenziehen. Um den Durchmesser weiter zu verringern, nimmt man einen Blindflansch DN80 und dreht ihn auf das gewünschte Maß aus: bewährt hat sich, die eine Seite auf 80mm und die andere auf das Endmaß 78mm auszuarbeiten.
In zwei Durchgängen (gut einfetten!) kann damit das Domlager auf das endgültige Maß gebracht werden. Die neuen Bohrungen für die Befestigungsbolzen können bei einer Probemontage am Fahrzeug angezeichnet werden, in meinem Fall konnte ich das Lager um 6,5mm zur Fahrzeugmitte versetzen. Denkbar ist auch, statt dem Sturz den Nachlauf zu verändern, falls gewünscht. Ratsam ist es, den innen überstehenden Rand des Stützlagers etwas zuzuschneiden.
Fertig montiert ergibt sich so eine Veränderung des Radsturzes um etwa 2/3 Grad Richtung negativ:
Hier noch die für das Werkzeug verwendeten Teile:
Vorschweißflansch DN 80/PN16
Blindflansch DN80/PN16