Archiv 2010

Dezember 2010

Winter reloaded

Dezember 2010

Leise rieselt der Schnee. Mal wieder! (Foto: Volkert Backs)

Dezember 2010

Ganz Deutschland ein Wintermärchen? (Foto: Thomas Reinhold)

Dezember 2010
Der Klimawandel ist in vollem Gange. Gletscher und Polkappen siechen dahin und die Regierungen tragen sich mit allerlei Gedanken unser Wetter zu retten. Laut UN-Report stellte das letzte Jahrzehnt einen Hitzerekord auf. Aktuell ist davon aber nichts zu merken. In Deutschland ist der drohende Klimawandel in eine akute Schneekatastrophe übergegangen. Mal wieder.


So wie der letzte Winter aufhörte, macht der neue nahtlos weiter und legte bereits im kalendarischen Spätherbst einen furiosen Frühstart hin. Leise rieselte der Schnee, machte aus ganz Deutschland ein Wintermärchen und erstickte weite Landstriche unter seiner weißen Last. Mobilität wurde auf einmal zur Glückssache und pünktlich zur Winterreifenpflicht stellten sich die dafür notwendigen Wetterverhältnisse ein.


Ist das nur ein kurzes Aufbäumen der Kälte oder eine Ansage für die kommenden Monate? Folgt auf den letzten Jahrhundertwinter gleich der nächste? Spätestens im nächsten Frühjahr werden wir es wissen. Bloß gut, dass unsere Lieblingsfahrzeuge sicher untergebracht sind. Wenigstens eine Sorge weniger. Hoffen wir also das Beste und drücken die Daumen, dass der typische Gruß zum Jahresende, der „Gute Rutsch“ möglichst keine bösen Folgen nach sich zieht.


Thomas Reinhold

Thomas Reinhold 08.12.2010

Dezember 2010

Dezember 2010

Thomas Reinhold 20.12.2010

August 2010

Zulassungszahlen

Hier nun mit einiger Verspätung die aktuellen Zulassungszahlen. Während es letztes Jahr einen erfreulichen Zuwachs (+ 32) gab, bröckelt diesmal die Zahl unserer Lieblingsfahrzeuge wieder etwas ab. Mit 52 Abgängen hält sich der Verlust aber in Grenzen. Der durch Staatsknete angefeuerte Abwrackwahn des vergangenen Jahres hat sich bei uns wohl nicht ausgewirkt.

Überdurchschnittlich hohe Abschläge gab es lediglich bei den 1600-2 (-30) und bei den 2002 (-45). Vielleicht sehen wir einige davon fertig restauriert bald wieder. 1802 (+8) und 2002 tii (+ 12) legten deutlich zu. Leichte Erholung gab es auch im Touring-Bestand (+ 10), die Cabrios blieben nahezu unverändert (+1).

Thomas Reinhold
August 2010

Thomas Reinhold 09.08.2010

Oktober / November 2010

Nun hört's auf …

Oktober / November 2010

Ein letzter Augenblick …

Oktober / November 2010

… wir sehen uns dann im nächsten Jahr (Fotos: Reinhold)

Das war es also wieder, die Saison ist zu Ende. Endlich möchte man sagen, denn nach dem Jahrhundertwinter kam leider kein Jahrhundertsommer. Die Saison fing schon sehr verhalten an: Zu kalt, zu nass, zu viele Löcher in den Straßen. Und ähnlich holperig ging es dann weiter.


Abgesehen von einer kurzen heftigen Hitzewelle, bei der man die Schattenseiten von zu viel Sonne erlebte, konnte man das Wetter vergessen. Die Saison ist regelrecht abgesoffen. Der Herbst setzte schon im Juli ein und die wenigen schönen Tage konnten auch nichts mehr retten.


Die Saison ist zu Ende. Jetzt naht mit Riesenschritten die dunkle Jahreszeit. Schlechter kann das Wetter nicht mehr werden, höchstens kälter. Bald werden wir auch wissen, wie der Winter wird. Stellen wir unseren Nullzwo also an einen geschützten Platz und decken ihn sorgfältig zu. Dann kann unser Lieblingsauto in Ruhe der nächsten Saison entgegendämmern.


Vielleicht wird dann alles besser. Auch das Wetter.


Freuen wir uns also auf 2011!




Thomas Reinhold

Thomas Reinhold 10.11.2010

Juli 2010

Neues Nullzwo-Modell

Der beste Maßstab für ein Modell unseres Lieblingsfahrzeuges ist natürlich 1:1. Hier kommen selbst die kleinsten Details zur Geltung, alle Feinheiten sind akkurat nachgebildet. Leider geht das ziemlich ins Geld und die Vitrinen nehmen reichlich Platz in Anspruch. Deshalb werden sich wohl viele von uns mit kleineren Nachbildungen begnügen.

Zum Beispiel dieser:
BMW 2002 tii Rallye
»JÄGERMEISTER« / Start-Nr. 260
BUB Bubmobile 1:87
Modellfarbe: orange / Artikel-Nr.: 084289
Im Handel seit Mai 2010 / Kostenpunkt ca. 15,- Euro

Technische Daten:
limitierte Einmalserie 1000 Stück in BUB Klappbox
– filigrane Verglasung
– neue Stahlfelgen und Reifen
– leichtlaufende Achsen
– Gummibereifung
– schwere Metallausführung im Sammlermaßstab 1:87

Thomas Reinhold

Weitere 1:87-Modelle von BUB:
2002 Cabrio (rot & silber)
2002 Limousine (hellblau)
2002 Polizei
2002 ti/tii in zwei Rallye-Versionen (RAC-Rallye 1973, Start-Nr. 4 / Olympia-Rallye 1972, Start-Nr. 10)

Für die Rallye-Modelle müssen ca. 15,- Euro angelegt werden für Limousine & Cabrio etwa 12,- bis 13,- Euro.


Info BUB:
1851 von Karl Bub in Nürnberg gegründet produzierte die Firma anfangs lackierte Blechspielwaren mit und ohne Uhrwerkantrieb, später Spielzeugautos und -eisenbahnen. Im zweiten Weltkriegs völlig zerstört, stellte die Firma nach dem Wiederaufbau hauptsächlich Spielzeugeisenbahnen her, hatte mit ihrem ambitioniertem Programm aber wenig Erfolg. Die Umstellung der Produktion auf anspruchsloses, billiges Blech-Spielzeug brachte auch keine Rettung mehr, 1966 wurde der Betrieb eingestellt.

2002 Wiedererweckung der alten Nürnberger Spielzeugmarke BUB. Seitdem Fertigung von Modellautos, ausschließlich exklusive Sammlerstücke in hochwertiger Ausführung. BUB Modellautos werden von Hand lackiert und zusammengesetzt und haben eine maßstäbliche, durchbrochene Karosserie mit separater Bodenplatte und farblich abgesetzter Innenausstattung. Durch die Fertigung aus Metall verfügen BUBmobile – trotz ihrer geringen Größe – über ein hohes Eigengewicht.

Juli 2010

Thomas Reinhold 12.07.2010

Juni 2010

Nullzwo in den Medien
2002 ti in der »BMW Power 4/10« vom Juni/Juli 2010

Juni 2010
Und wieder einmal ist unser Lieblingsfahrzeug auf einer Titelseite vertreten. Diesmal ein Fahrzeug des BMW-Stammtischs Hamburg, der 2002 ti von Karin Wanderer. In der aktuellen »BMW Power« wird auf sechs Seiten über diesen sportlichen Nullzwo berichtet. Das Lesevergügen hält sich leider in engen Grenzen.

Schon der erste Satz lässt trocken schlucken: „Mit der 02-er Serie legte BMW 1966 den Grundstein für die später so erfolgreiche Dreier-Reihe.“ Unser Lieblingsfahrzeug lapidar als Vorserienmodell seines Nachfolgers abzutun, ist als Einleitung ziemlich instinktlos. Der weitere Artikel ist zwar brav geschrieben, löst aber wenig Begeisterung aus und die Fotos werden dem Wagen auch nicht gerecht.

Zum Schluss kommt dann noch ein ziemlicher Hammer: „Fazit: Dass dieser 2002 ti mittlerweile genau 30 Jahre auf dem Buckel hat und somit an der Schwelle vom Young- zum Oldtimer steht, sieht man ihm nun wirklich nicht an.“ Der Nullzwo-Kenner kommt zu einem anderen Fazit: Dass die Jungs von BMW-Power nicht rechnen können, sieht man ihnen hoffentlich nicht an. Der 2002 ti hat mittlerweile 40 Jahre auf dem Buckel und ist damit dem Youngtimer-Status schon lange entwachsen.

Es ist zwar höchst achtbar, dass eine Zeitung, die sich eigentlich an die Breiter/Tiefer/Schneller-Fraktion richtet, ihren Lesern neben den aktuellen Plastik-Würsten auch die Klassiker nahebringen möchte. Leider merkt man deutlich, dass sich Fotograf und Texter auf ungewohntes Terrain begeben haben. Ein derber Rechenfehler im lauwarmen Text, dazu unschöne oder nichtssagende Bilder und das Layout ist auch nicht gerade prickelnd. So wurde ein schönes Auto etwas lieblos präsentiert. Schade eigentlich.

Thomas Reinhold
Juni 2010

Schöner Auftakt mit strahlendem Außenspiegel. Graffitis auf der Motorhaube führen eigentlich zur Abwertung.
Hier ist es jedoch ein Autogramm von Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck.

Juni 2010

Unten links: Der Griff als solches! Und tief ergriffen stellen wir fest, dass der Fotograf die Tür nicht zu bekommen hat.

Juni 2010

Großes Bild: 2002 ti mit Dachaufsatz? Nein, das ist kein Gepäckträger, sondern der Turm im Hintergrund.
Kleine Bilder: Es gibt doch schönere Details als die Haubenverriegelung.
Cockpit und Zusatzarmaturen hätten auch vorteilhafter abgebildet werden können.

Thomas Reinhold 28.06.2010

Juni 2010

Die Konsequenz der Flickschusterei

Juni 2010

Knackige Rückmeldung über die Straßenbeschaffenheit

Juni 2010

Mittlerweile haben selbst die Flickstellen Flicken

Juni 2010

Kräftige neue Triebe im Schilderwald (Fotos: Reinhold)

Zugegeben, es gibt erheblich komfortablere Autos als den Nullzwo, aber das kann uns nicht erschüttern. Ein wesentlicher Teil der Freude am fahren unserer Lieblingsfahrzeuge liegt darin, dass es jederzeit knackige Rückmeldungen über die Straßenbeschaffenheit gibt. Allerdings fällt das Fahrvergnügen in dieser Saison bislang erheblich rustikaler aus, als gewohnt. Und das liegt vor allem an den holperigen Straßen.

Das sich im Straßenverkehr buchstäblich wahre Abgründe aufgetan haben, liegt nicht am überaus harten Winter, wie gerne behauptet wird, sondern am besch… Zustand der Straßen. Derartige Schäden entstehen nicht über Nacht, sondern erfordern lange Vorlaufzeiten. Wenn die Kommunen über Jahre konsequent und systematisch ihre Infrastruktur verrotten lassen, zeigen sich eben irgendwann die Konsequenzen.

Als erste Notmaßnahme wurden eilig die gröbsten Löcher mit Teerklecksen zugespachtelt. Der zur Anwendung kommende Kaltasphalt wird mit wachsender Begeisterung verarbeitet: Während es das Zeug früher im 25-Liter-Gebinde gab, kommt es mittlerweile Lastwagenweise als Schüttgut. Nachdem der Winter nur noch blasse Erinnerung ist, könnte man es eigentlich richtig machen. Aber auch jetzt werden nur Löcher geflickt und Spurrillen aufgefüllt, während es links und rechts daneben weiter bröckelt. So haben mittlerweile selbst die Flickstellen Flicken.

Auch der Schilderwald, der eigentlich gründlich ausgelichtet werden müsste, zeigt kräftige neue Triebe. Allüberall sieht man neue Ausrufezeichen-Schilder, die vor Straßenschäden warnen. Mancherorts wäre es vielleicht übersichtlicher nur noch auf intakte Straßen hinzuweisen; billiger wäre es auf alle Fälle.* Und wo wir gerade von Kosten sprechen: Wir zahlen nicht nur Benzin- und Kfz-Steuer, die eigentlich den Erhalt der Straßen finanzieren sollen, sondern auch für den erhöhten Verschleiß an Reifen und Fahrwerk. Und falls tiefer liegende Fahrzeugteile an den Unbilden des Straßenbelags zerschellen sollten, wird es richtig teuer.

Selbst jetzt, es naht der Sommer, sind immer noch nicht alle Schlaglöcher beseitigt. Wo früher holperfreie Fahrt herrschte, addieren heute Kämmerer die Kosten. Nicht um den Aufwand zur Sanierung zu ermitteln, sondern um festzustellen was es kostet, notdürftig die Löcher zu spachteln. Zur längst fälligen Erneuerung der Straßen können sich die Kommunen weiterhin nicht aufraffen. Das ist kaum verständlich, denn ständig flicken ist teurer als einmal richtig machen. Spätestens im nächsten Winter wird sich erneut die Konsequenz der Flickschusterei zeigen. Spätestens beim nächsten Frost werden sich die nächsten Löcher auftun. Aber dann ist die Saison sowieso zu Ende.

Thomas Reinhold * Ein Verkehrszeichen verursacht mit Fertigung und Montage Kosten in Höhe von 120,- bis zu 150,- Euro pro Stück. (Quelle: »Unnützes Wissen – 1374 skurrile Fakten, die man nie mehr vergisst« Heyne, 2008)


Thomas Reinhold 16.06.2010

Mai 2010

Nullzwo-Preise

Mai 2010
Wieder einmal ist das neue Sonderheft mit den Oldtimerpreisen erschienen. Und wieder einmal hat es unser Lieblingsfahrzeug auf die Titelseite geschafft, wenn auch nur sehr dezent im Briefmarken-Format. Mehr als 25.000 Notierungen verteilen sich diesmal auf insgesamt 330 Seiten. Von denen dürfte uns allerdings nur eine Seite interessieren. Und auf dieser tut sich … nun ja, eher wenig. Bis auf eine bemerkenswerte Ausnahme.

Der 1600 ti legte unglaublich zu. Für Spitzenexemplare wird jetzt ein saftiger Aufschlag von 9.000,- Euro gefordert. Mit immerhin 25.500,- Euro für Zustand eins reichte er die Cabrio-Modelle nach hinten durch und ist jetzt dem Turbo auf den Fersen. Anscheinend wurde letztes Jahr ein schwunghafter Handel mit den 1600 ti getrieben, schließlich waren auch noch 14 Stück zugelassen.

Ansonsten Flaute allerorten. Von den üblichen Verdächtigen – Cabrio, Targa und Turbo – konnte lediglich der E 20 moderate Aufschläge realisieren. Plus 2.600,- Euro für ein Spitzenexemplar, immerhin noch 600,- Euro Aufschlag für Zustand drei. Auch die leistungsstarken Modelle, sonst immer wieder für einen Zuschlag gut, schwächeln weiter vor sich hin. In den letzten Jahren gab es keine Änderung.

Das mag vielleicht enttäuschend sein. Andererseits, nachdem in der immer noch aktuellen Wirtschaftskrise Milliardenwerte vernichtet wurden, tut ein kleines Stück Wertstabilität ganz gut. Freuen dürfen sich immerhin die 1600 ti-Eigner. In allen Kategorien gab es satte Aufschläge. Und eine Gruppe darf sich besonders freuen: Wer sich beizeiten einen Teileträger im Zustand fünf gesichert hat, kann jetzt frohgemut eine Flasche Schampus köpfen. Hat sich doch innerhalb eines Jahres der Wert seines Schätzchens annähernd verdreifacht.

Thomas Reinhold

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Thomas Reinhold 07.08.2015

Mai 2010

Nullzwo in den Medien
Kaufberatung in »Motor Maniacs« vom Mai 2010

Mai 2010
Wieder einmal hat es unser Lieblingsfahrzeug auf eine Titelseite geschafft, wenn auch diesmal etwas sehr klein und an den Rand gedrängt. Dahinter verbirgt sich eine Kaufberatung. Unter der Überschrift „erster Platz für Nummer Zwo“ erblickt der Leser eine schön gemachte Doppelseite in der aktuellen »Motor Maniacs«.

Ein knapper Infotext über Geschichte und Werdegang des kompakten Zweitürers endet mit der Feststellung: „Dafür bietet die deutsche Antwort auf die italienische Giulia unvergleichbare Dynamik: Ein 02 ist der Inbegriff potenter Sportlimousinen“. Die angesprochene Fast-Übernahme von BMW durch Mercedes fand allerdings schon 1959 statt und nicht kurz vor Einführung des Nullzwo, wie man dem Text entnehmen könnte.

Neben einigen zeitgenössischen Bildern gibt es außerdem Infokästen mit Tips für Käufer, Schrauber und Fahrer, weiterhin die technischen Daten des 1802, sowie der Hinweis auf mehrere Web-Seiten und ein neues 02-Buch, das erst kürzlich erschien.

Thomas Reinhold
Mai 2010

Thomas Reinhold 31.05.2010

April 2010

Nullzwo in den Medien
Restaurierungs-Bericht in »Auto Mobiles – Träume Wagen« vom April 2010

April 2010
Und wieder einmal hat es unser Lieblingsfahrzeug auf die Titelseite einer Autozeitung geschafft. Auf immerhin fünf Seiten wird über die aufwendige Auferstehung eines 2002 berichtet. Dabei sah der ’73er anfangs gar nicht gut aus, war aber immerhin unverbastelt. Wie es der Zufall wollte, wurde der Kaufvertrag am 20. 02. 2002 unterzeichnet, da konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.

Die umfangreiche Restaurierung dauerte insgesamt drei Jahre, herausgekommen ist ein richtiges Schmuckstück. Die Bezeichnung Orangenhaut im Text und einer Bildunterschrift bezieht sich deshalb auch auf den Farbton – das schrille Inka-Orange – und nicht die Qualität der Lackierung.

Aus der ehemaligen Ruine ist im Laufe der Jahre ein richtig heißer Feger geworden. Aber nicht nur optisch macht der 2002 etwas her. Der Motor erhielt eine kleine Kraftkur, die Änderungen kommen dem Alpina A2-Umbau nahe. Stattliche 171 PS drücken jetzt auf die Hinterachse, gezügelt von einer tii-Bremsanlage mit Rennbremsbelägen.

Thomas Reinhold
April 2010
April 2010
April 2010

Thomas Reinhold 19.04.2010

April 2010

Jetzt geht’s los …

April 2010

Der Nullzwo-Fan ist ziemlich eigen … (Foto: Reinhold)

April 2010

… und sein Wagen hat deutliche Spuren hinterlassen …

April 2010

… aber was macht ihn so besonders? (Fotos: Volkert Backs)

„Vom Eise befreit sind Straßen und Wege
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick …“

ziemlich frei nach Goethe

Mann war das ein Winter! So schön es manchmal auch war, mal wieder einen zu erleben, langsam wurde man doch mürbe. Aber nun ist es vorbei, der Frühling ist mit Macht über uns gekommen. Vorbei sind die kalten Wintertage, vorbei die schmucklosen Fahrten im ungeliebten Winterauto. Jetzt geht es wieder los. Nullzwo-fahren ist einfach nur geil!


Unser Lieblings-Fahrzeug hat jedenfalls deutliche Spuren hinterlassen, zumindest bei uns, seinen Besitzern. Aber warum eigentlich: Was zeichnet diesen Wagen aus? Was macht ihn so besonders? Was hat er, das andere nicht haben? Oder ist an ihm doch nichts besonderes, ist der Nullzwo vielleicht nur deshalb so toll, weil wir ihn dafür halten? Viele Fragen, auf die es zumindest für Außenstehende keine eindeutige Antwort gibt. Liegt es vielleicht doch uns? Unter den vielen BMW-Freunden ist der Nullzwo-Fan jedenfalls ein ganz eigener Vertreter.


Und das bringt uns zu einer weiteren Frage: Was ist der Nullzwo-Fan eigentlich für ein Mensch? Läster-Literat Achim Schwarze ergründete schon Ende der 80er Jahre die Beziehung zwischen dem Nullzwo und seinem Fahrer. Dort kommt er zu dem Schluss: „Kein BMW ist individueller, zu keinem hat sein Fahrer ein innigeres Verhältnis.“


Jawoll, das stimmt! Ich wünsche uns allen eine tolle Saison 2010.



Thomas Reinhold

Thomas Reinhold 31.03.2010

März 2010

Unfallgefahr Oldtimer
Der Nullzwo als Sicherheitsrisiko?

März 2010

Schlagseite bei schneller Kurvenfahrt …
(Foto: Michael Köhn)

März 2010

… und Abtauchen bei Vollbremsung.

März 2010

Hoffentlich geht das nicht schief! (Fotos: Reinhold)

Aktuell gibt es eine Million Joungtimer auf unseren Straßen, 315.000 Pkws sind älter als 30 Jahre. Darunter sind natürlich auch unsere Lieblingsfahrzeuge, nach letzter Zählung immerhin noch gut dreieinhalb Tausend. Der durch Staatsknete angefeuerte Abwrackwahn des vergangenen Jahres hat daran hoffentlich nicht all zuviel geändert. Viele Oldtimer sind auch noch regelmäßig, manche sogar als Erstwagen im ständigen Einsatz.


Auch wenn unsere Lieblingsfahrzeuge nicht zu denen gehören, die noch mit Blattfedern, Starrachsen und Seilzugbremsen durch die Gegend holpern, sind weder Technik noch Fahrverhalten zeitgemäß. Bei zügiger Kurvenfahrt wird gerne der komplette Federweg ausgenutzt und beim Bremsen senkt sich andächtig die Motorhaube. So mancher Zeitgenosse fragt sich, ob bei diesen Kapriolen von Oldtimern eine vermehrte Unfallgefahr ausgehen könnte. Wie steht es also um die Sicherheit?


Die Experten des Allianz Zentrums für Technik (AZT) haben sich letztes Jahr dieser Thematik angenommen. Grundlage der Untersuchung waren 450 Schadensfälle von über 25jährigen Pkw. Dabei stellte sich folgendes heraus: Viele Oldtimerbesitzer unterschätzen anscheinend das Bremsverhalten ihrer Fahrzeuge, denn sie sind überdurchschnittlich oft an Auffahrunfällen beteiligt. Die Unfälle passierten überwiegend im Frühling, Sommer und Herbst und vor allem an Wochenenden. Die Experten sprechen demzufolge auch von Schönwetterunfällen.


Die dunkle Jahreszeit ist zu Ende, der Frühling kommt mit Macht über uns und bald beginnt wieder die Saison. Lassen wir es trotz aller Ungeduld, mit unserem Schätzchen mal wieder durch die Kurven zu fegen, deshalb erst einmal ruhig angehen. Bremsen wir uns also vorsichtig an das Fahrverhalten unserer Lieblingsfahrzeuge heran, damit wir noch lange etwas an der Freude haben, einen Nullzwo zu fahren.


Thomas Reinhold

Thomas Reinhold 22.03.2010

März 2010

Nullzwo in den Medien
Fahrzeugvergleich in der »AutoClassic« März/April 2010

März 2010
Unter der Überschrift: Die Halbstarken – Kompakte Limousinen für Spaß und Alltag treten in der neuesten »AutoClassic« ein BMW 2002 tii (130 PS) gegen Alfa Romeo Giulia Super 1.6 (102 PS) und VW Golf 1 GTI (110 PS) gegeneinander an. In einem ausgiebigen Fahrzeugvergleich über acht Seiten wurden die Fahrzeuge auf Herz und Nieren geprüft.

Der Taigafarbene 2002 tii konnte durch seinen kräftigen Motor und die gute Straßenlage die Konkurrenten problemlos im Zaum halten, obwohl er gut 200 Kilo mehr auf die Waage brachte als der GTI. Die Tester bescheinigtem unserem 02 eine gute Motorcharakteristik, präzise Schaltung, komfortables Fahrverhalten und eine souveräne Motorleistung. Positiv fiel auf, dass er in holperigen Kurven nicht versetzte, wie der Alfa und dass beim Beschleunigen keine Antriebskräfte an der Lenkung zerrten, wie beim GTI.

Während unser 02 und vor allem der Alfa mit stilvoller Inneneinrichtung überzeugten, wurde beim GTI die knarrende Plastikwüste gerügt. Das Fahrvergnügen wurde beim Wolfsburger auch durch starke Vibrationen und Dröhngeräusche getrübt.

Das Testergebnis: Während der Alfa ideal für den Wochenendausflug auf Landstraßen und der GTI zwar herrlich unvernünftig, aber zu Schade für den täglichen Einsatz ist, überzeugte der 2002 tii als praktischer Wagen für den Alltag.

Außerdem gibt es in dieser Zeitung noch ein achtseitiges Portrait über den Glas 1300/1700 GT. Nach der Übernahme durch BMW fuhr dieser Wagen mit 02-Motor und Hinterachse als 1600 GT noch einige Zeit bei unseren Lieblingsfahrzeugen mit.

Thomas Reinhold
März 2010
März 2010

Thomas Reinhold 01.03.2010

Februar 2010

Winter oder was?

Februar 2010

Damals: Mein 1502 im Februar 1998

Februar 2010

Wintersport: Renate Cédls 02 im Januar 2003
(Fotos: Thomas Reinhold)

Februar 2010

Immer noch unterwegs: Volkerts 02
(Foto: Volkert Backs)

Reden wir doch einmal über das Wetter. In den letzten Jahren erlebten wir ständig steigende Temperaturen, schmelzende Polkappen und sterbende Gletscher. Die drohende Klimakatastrophe wurde allmählich von uns akzeptiert und pragmatische Cabrio-Fahrer richteten sich schon darauf ein, auch im Dezember offen zu fahren.

Und nun so etwas! Ein schwerer Rückfall in längst vergessene Zeiten. Etwas, dass es gar nicht mehr geben sollte: Ein Winter, wie er früher einmal war. Die drohende Klimakatastrophe ging nahtlos in eine akute Schneekatastrophe über. Ein Volk von Schönwetterfahrern wurde eiskalt erwischt. Wie ein Leichentuch legte sich die weiße Last über das erstarrte Land und erstickte jegliche Mobilität unter sich.

Gewiss, auch früher schneite es, zumindest hin und wieder. Aber meistens taute es schon, bevor der letzte Rest vom Himmel gefallen war. Schneite es öfter als zweimal, sprach man von einem strengen Winter. Und wenn das Zeug länger als einige Tage liegenblieb, war es sogar ein besonders strenger Winter. Was soll man jetzt zu diesem Wetter sagen? Katastrophe trifft es da schon irgendwie.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass unsere Lieblingsfahrzeuge zu dieser Jahreszeit unterwegs waren. Und warum auch nicht, schließlich war der 02 auch auf Schnee und Eis ein ehrliches Auto. Jedenfalls mit Winterreifen. Bereits beim Anfahren gab es untrügliche Rückmeldung über die Straßenglätte und wenn die Lenkung plötzlich wunderbar leichtgängig wurde, galt es aufzupassen. Außerdem konnte man mit einem beherzten Tritt aufs Gaspedal jederzeit den Wendekreis deutlich verkleinern.

Nach heutigen Maßstäben war dieses Fahrverhalten natürlich absolut indiskutabel, aber wer sich darauf einließ, konnte jede Menge Spaß haben. Und diesen Spaß sollten wir jetzt nicht vergessen, dann fallen uns auch die Unbilden dieser Tage leichter. Machen wir also das Beste aus diesem ungewohnten Wetter und trösten wir uns mit der Gewissheit, dass auch der grimmigste Winter spätestens im Frühling der kommenden Erderwärmung weichen muss.

Thomas Reinhold

Thomas Reinhold 08.02.2010

Januar 2010

Januar 2010

Thomas Reinhold 01.02.2010

neue Fahrzeuge

BMW 2002 Automatic

Register-Nr: 281

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BMW 2002 tii

Register-Nr: 280

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